| Gymnasiale Oberstufe |
Positionspapier
Reform der gymnasialen Oberstufe
München, den 10. Juli 1995
- Es besteht Innovationsbedarf im Sinne einer Fortschreibung der gymnasialen Oberstufe.
- Beschlüsse der KMK zur Reform der gymnasialen Oberstufe sollten sorgfältig und nicht voreilig getroffen werden. Eine überhastete Kollegstufenreform ist abzulehnen.
- Eine Reform darf keine Verschärfung der allgemeinen Abituranforderungen bedeuten, insbesondere keine Benachteiligung bayerischer Abiturienten gegenüber Absolventen anderer Bundesländer.
- Am Gymnasium bewährtes muss erhalten bleiben:
- Differenzierung von Grund- und Leistungskursen
- möglichst freie Kurswahl
- Erhalt des 13. Schuljahres
- Die Erteilung der Allgemeinen Hochschulreife muss dem Gymnasium erhalten bleiben. Daneben muss sich das Gymnasium stärker als bisher der Berufswelt öffnen.
- Neben den Erfordernissen der Allgemeinbildung müssen Schlüsselqualifikationen – vor allem Kreativität, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit – stärker als bisher vermittelt werden.
- Eine Oberstufenreform muss durch eine Reform der Unter- und Mittelstufe flankiert werden.
- Die pädagogische und didaktische Komponente in der Lehrerausbildung muss gestärkt werden.
Wir über uns Unsere Geschichte Mitgliedsorganisationen Positionen Veranstaltungstipps Suche Impressum/Kontakt